Invasive Arten breiten sich aufgrund unterschiedlicher Faktoren wie dem Klimawandel oder anthropogener Landschaftsveränderungen zunehmend aus. Sie führen in aquatischen Lebensräumen zu erheblichen ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Prominente Beispiele sind die invasiven Dreikanmuschelarten, Zebramuschel (Dreissena polymorpha) und Quaggamuschel (Dreissena rostriformis bugensis). Während die D. polymorpha bereits eine Vielzahl bayerischer Gewässer bewohnt, schreitet aktuell die Ausbreitung der D. rostriformis bugensis voran. Da viele unserer Gewässer bereits mit heimischen Muscheln besiedelt sind, kommt es durch die Ausbreitung der invasiven Arten zu funktionellen Interaktionen wie Konkurrenz und Prädation. Dies stellt zunehmend eine weitere Gefährdung für die heimischen Muschelarten dar. Auf der Tagung werden am Beispiel aquatischer Invasionen Probleme und Managementmaßnahmen vorgestellt und diskutiert.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Muschelschutz in Bayern - 116/26 | Freising |