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Herbarium TUM

Das Herbar am Standort Weihenstephan der Technischen Universität München wurde im Jahre 2012 neu gegründet, nachdem das alte TU Herbarium in den 1980er Jahren an die Botanische Staatssammlung in München (M) übergeben worden war. Es besteht derzeit hauptsächlich aus Europäischen Aufsammlungen mit Schwerpunkt Moose, Farne und Blütenpflanzen Deutschlands (v.a. Bayern) und Azoren (leg. Hanno Schaefer). Im August 2013 konnte das umfangreiche Privat-Herbar von Prof. Dr. Horst Künne (vormals FH Freising-Weihenstephan) integriert werden, im Jahr 2021 auch das v.a. aus Wüstenpflanzen des Nahen Ostens bestehende Herbar seiner Frau Ingrid Künne. Bereits 2018 wurde das Herbar von Prof. Dr. Anton Fischer, Prof. f. Geobotanik an der TUM integriert. Im Jahr 2022 konnte von der Hochschule für Philosophie in München das komplette Herbar übernommen werden. Hier sind v.a. die Sammler Joseph Schinabeck (1883 – 1912), einer der ersten Direktoren der Versuchsanstalt für Gartenbau Weihenstephan, Adolf Peter Haas (1914-1982) Prof. für Biologie und Naturphilosophie am Berchmanskolleg (später Hochschule f. Philosophie) Herbarium Pullacense und Christian Kummer (*16.06.1945), Prof. für Naturphilosophie zu nennen.

Das TUM Herbar dient vor allem der Lehre. Typusmaterial ist nur in geringem Umfang vorhanden. Eine online Datenbank ist im Aufbau.

Das TUM Herbar ist im index herbariorum (sweetgum.nybg.org/science/ih/) und in der CITES-Liste registriert.