Im Rahmen der Vorlesung „Landwirtschaftlicher Bodenschutz“ an der TUM untersuchten Studierende in einer praktischen Feldübung, wie sich landwirtschaftliches Management in Bodenschutz umsetzen lässt.
Dabei erlernten die Studierenden den Umgan mit Instrumenten wie dem Penetrometer, dem Doppelring-Infiltrometer und dem Bodenkernstecher, um die Wechselwirkungen zwischen Bodenstruktur, Humusgehalt und Bewirtschaftungsmethoden zu analysieren.
Anschließend fand eine angeregte Diskussion über die Vor- und Nachteile reduzierter Bodenbearbeitung statt, die die Komplexität eines ausgewogenen Bodenmanagements verdeutlichte. Wir besuchten außerdem eine Langzeit-Brachefläche als Beispiel für den schlimmsten Fall und zeigten, was passiert, wenn Böden jahrzehntelang ohne Kohlenstoffzufuhr bleiben.
Ein herzliches Dankeschön an die großartigen Studierenden sowie an Basti Moser, Stella Nevermann und Mohsen Zare von der Professur für Soil Biophysics and Environmental Systems der TUM, sowie an Manuel Sümmerer und Martin Wiesmeier von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) für ihre Expertise und Unterstützung, die zum Erfolg dieser Übung beigetragen haben!