In unserer neuen Studie haben wir die Effekte der Ausbringung von separierter gegenüber nicht separierter Rindergülle über einen Zeitraum von drei Jahren in einer Großlysimeteranlage des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass separierte Gülle deutliche agronomische und ökologische Vorteile bietet.
🔗 Zur vollständigen Studie: doi.org/10.1016/j.agee.2026.110275
Zentrale Ergebnisse:
🌾 Höhere Grünlandproduktivität und bessere Futterqualität
🌱 Erhöhte N‑Aufnahme der Pflanzen und stärkere N‑Bindung im Boden
🌫️ Deutlich geringere gasförmige Stickstoffverluste an die Atmosphäre
🌍 Für die landwirtschaftliche Praxis zeigen unsere Ergebnisse, dass die Ausbringung der Festfraktion im Sommer und der Flüssigfraktion im Frühjahr hilft, N₂O‑Emissionen zu reduzieren. Bei guter zeitlicher Abstimmung wird die Gülleseparierung zu einer effektiven Strategie, um die Stickstoffeffizienz zu steigern, die Grünlandproduktivität zu erhöhen und die gesamten Stickstoffverluste zu verringern.
🙌 Ein großes Dankeschön an Jincheng Han und Michael Dannenmann, die diese hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie(KIT), der TUM School of Life Sciences, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sowie den Kolleg*innen Rainer Gasche, Benjamin Wolf, Noelia Garcia Franco, Martin Wiesmeier, Ralf Kiese, Ulrike Ostler, Diana Andrade, Michael Schloter, Marcus Schlingmann und Heinz Rennenberg geleitet haben.