.
| Lecturer (assistant) | |
|---|---|
| Number | 0000001709 |
| Type | project |
| Duration | 6 SWS |
| Term | Wintersemester 2025/26 |
| Language of instruction | German |
| Position within curricula | See TUMonline |
| Dates | See TUMonline |
-
(No dates found)
Admission information
See TUMonline
Note: Fortgeschrittene Bachelor- oder Master-Studierende; Anmeldung in TUMonline
Note: Fortgeschrittene Bachelor- oder Master-Studierende; Anmeldung in TUMonline
Objectives
Die Themen fördern das Verständnis ökologischer Prozesse als Basis für naturschutzfachliches Management. Methodisch lernen die Bearbeiter die selbstständige Literaturrecherche und -auswertung sowie experimentelles Arbeiten im Freiland und im Labor bzw. Gewächshaus.
Description
(1) Wie gut sind die Kopien? Die Garchinger Heide und ihre Ausgleichsflächen. Problemstellung
Die Garchinger Heide ist eine Spenderfläche für zahlreiche Ausgleichsflächen in der nördlichen Münchner Schotterebene. Auf den Ausgleichsflächen wurde Mähgut oder Druschgut der Garchinger Heide ausgebracht und in der Folge gepflegt. Projektarbeit Ziel der Arbeit ist eine GIS-Datenbank zu erstellen mit Angaben zur Lage, zum Status und zu den Monitoringergebnisse zu erstellen. Zudem soll nach Möglichkeit der Renaturierungserfolg bewertet werden und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Dazu muss Kontakt mit den unterschiedlichen Projektträgern aufgenommen werden. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Heideflächenverein Münchner Norden e.V. statt. Voraussetzungen: Die Arbeit richtet sich an Studierende der Bachelorstudiengänge Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung und Biologie sowie den Master Ingenieurökologie und Naturschutz und Landschaftsplanung. Für das Projekt werden Kenntnisse bei der Pflanzenbestimmung und in R benötigt. Für die Anfahrt zu den Vegetationsflächen wird ein Auto benötigt. Kontakt: Dr. Markus Bauer (markus1.bauer@tum.de)
(2) Eschen im Naturwald an der Isar: Lokalisierung, Mortalität, Prognose
In einem Transsekt entlang der Isar zwischen Ismaning und Landshut sollen stichprobenartig 100 einheimische Eschen (BHD > 30 cm) markiert werden (GPS-Koordinaten) und umgefallene Alteschen in der Umgebung erfasst werden. Ferner soll an den Stichprobenpunkten über Knospenmerkmale kontrolliert werden, ob fremdländische Eschenarten im Baumbestand oder Jungwuchs vorkommen. Von Vorteil wäre eigenes Fahrzeug. Kontakt: Dr. Karl-Heinz Häberle (haeberle@tum.de)
(3) Kartierung und räumliche Analyse von künstlichen Offenstandorten in Bayern.
Die Fläche natürlicher Sand- und Kiesbänke hat im letzten Jahrhundert massiv abgenommen. Durch Verlust dieser wertvollen Habitate sind heute viele auf solche Standorte spezialisierte Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Anthropogen bedingte Sonderstandorte wie Kies- oder Sandwerke, Steinbrüche oder Ruderalflächen bieten teilweise vergleichbare Standortbedingungen und werden von verschiedenen Arten auch als Ersatzhabitate angenommen. Allerdings sind diese Standorte oft nur kleinräumig und weit voneinander entfernt. Genetischer Austausch zwischen diesen Standorten ist daher oft eingeschränkt. Mit der ausgeschriebenen Arbeit sollen anthropogen bedingte Offenstandorte in Bayern anhand von Luftbildern kartiert und kategorisiert werden. Anschließend soll untersucht werden wie sich die räumliche Verteilung dieser Standorte in Bezug auf Genfluss ausgewählter Arten verhält und welche Möglichkeiten zum Schutz dieser Arten sich ergeben. Voraussetzungen: Die Arbeiten erfolgen ausschließlich mit QGIS oder R; Feldarbeit ist nicht erforderlich. Kontakt: Dr. Thomas Wagner (wagner@tum.de)
Die Garchinger Heide ist eine Spenderfläche für zahlreiche Ausgleichsflächen in der nördlichen Münchner Schotterebene. Auf den Ausgleichsflächen wurde Mähgut oder Druschgut der Garchinger Heide ausgebracht und in der Folge gepflegt. Projektarbeit Ziel der Arbeit ist eine GIS-Datenbank zu erstellen mit Angaben zur Lage, zum Status und zu den Monitoringergebnisse zu erstellen. Zudem soll nach Möglichkeit der Renaturierungserfolg bewertet werden und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Dazu muss Kontakt mit den unterschiedlichen Projektträgern aufgenommen werden. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Heideflächenverein Münchner Norden e.V. statt. Voraussetzungen: Die Arbeit richtet sich an Studierende der Bachelorstudiengänge Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung und Biologie sowie den Master Ingenieurökologie und Naturschutz und Landschaftsplanung. Für das Projekt werden Kenntnisse bei der Pflanzenbestimmung und in R benötigt. Für die Anfahrt zu den Vegetationsflächen wird ein Auto benötigt. Kontakt: Dr. Markus Bauer (markus1.bauer@tum.de)
(2) Eschen im Naturwald an der Isar: Lokalisierung, Mortalität, Prognose
In einem Transsekt entlang der Isar zwischen Ismaning und Landshut sollen stichprobenartig 100 einheimische Eschen (BHD > 30 cm) markiert werden (GPS-Koordinaten) und umgefallene Alteschen in der Umgebung erfasst werden. Ferner soll an den Stichprobenpunkten über Knospenmerkmale kontrolliert werden, ob fremdländische Eschenarten im Baumbestand oder Jungwuchs vorkommen. Von Vorteil wäre eigenes Fahrzeug. Kontakt: Dr. Karl-Heinz Häberle (haeberle@tum.de)
(3) Kartierung und räumliche Analyse von künstlichen Offenstandorten in Bayern.
Die Fläche natürlicher Sand- und Kiesbänke hat im letzten Jahrhundert massiv abgenommen. Durch Verlust dieser wertvollen Habitate sind heute viele auf solche Standorte spezialisierte Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Anthropogen bedingte Sonderstandorte wie Kies- oder Sandwerke, Steinbrüche oder Ruderalflächen bieten teilweise vergleichbare Standortbedingungen und werden von verschiedenen Arten auch als Ersatzhabitate angenommen. Allerdings sind diese Standorte oft nur kleinräumig und weit voneinander entfernt. Genetischer Austausch zwischen diesen Standorten ist daher oft eingeschränkt. Mit der ausgeschriebenen Arbeit sollen anthropogen bedingte Offenstandorte in Bayern anhand von Luftbildern kartiert und kategorisiert werden. Anschließend soll untersucht werden wie sich die räumliche Verteilung dieser Standorte in Bezug auf Genfluss ausgewählter Arten verhält und welche Möglichkeiten zum Schutz dieser Arten sich ergeben. Voraussetzungen: Die Arbeiten erfolgen ausschließlich mit QGIS oder R; Feldarbeit ist nicht erforderlich. Kontakt: Dr. Thomas Wagner (wagner@tum.de)
Prerequisites
Für die Themen sind Grundkenntnisse der Populationsökologie, des experimentellen Designs und Statistik von Vorteil; bei Thema 1 sind Grundkenntnisse in Bodenkunde und Grünlandökologie hilfreich; bei Thema 2 GIS-Erfahrungen.
Teaching and learning methods
Experimente im Freiland, Gewächshaus und Klimaschrank; Entwicklung des Vorgehens in enger Absprache mit den Betreuern. Gruppenarbeit möglich.
Examination
Mündliche Präsentation der Ergebnisse und schriftliche Ausarbeitung der Projektarbeit.
Recommended literature
Auf Nachfrage wird passende Fachliteratur empfohlen