Prof. Dr. Stephan Pauleit

Prof. Dr. Stephan Pauleit
Lehrstuhlleitung
Technische Universität München
Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung
Tel. +49 (0)8161 / 71 4780
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Email: pauleit@tum.de
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
- Stadtökologie
- Planung und Governance urbaner grüner Infrastrukturen
- Naturbasierte Lösungsansätze
- Stadtbäume und Urbane Wälder
- Pflanzenverwendung
- Anpassung von Städten an den Klimawandel
Links and Downloads
Aktuelle Lehrveranstaltungen
Projekt 2: Orientierendes Projekt LP
| Vortragende/r (Mitwirkende/r) | |
|---|---|
| Nummer | 0000000419 |
| Art | Projekt |
| Umfang | 6 SWS |
| Semester | Sommersemester 2026 |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Stellung in Studienplänen | Siehe TUMonline |
| Termine | Siehe TUMonline |
Teilnahmekriterien
Siehe TUMonline
Anmerkung: Anmeldung bis Dienstag 14.04.2026 13:00
Anmerkung: Anmeldung bis Dienstag 14.04.2026 13:00
Beschreibung
Amperscape – Eine Querschnittsanalyse vom Tertiärhügelland ins Ampertal für ein nachhaltige Landschaftsentwicklung und zum Schutz der Biodiversität
Thema und Zielsetzung: Das Projektgebiet erstreckt sich vom Tertiärhügelland nördlich Freisings bis in das Ampertal, zwischen der A92. Das Projektgebiet ist nicht nur wichtig für die Naherholung, sondern auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Durch Urbanisierung, intensive Landnutzung und hydromorphologische Eingriffe hat sich die Landschaft stark verändert. Ziel ist es, die vielfältigen landschaftsplanerischen Aspekte dieses Gebiets zu erfassen, die Stärken, Schwächen, Potenziale und Risiken des Untersuchungsgebiets zu verstehen und ein Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) für eine nachhaltige zukünftige Entwicklung zu formulieren. Unter besonderer Berücksichtigung von Zielarten wird das LEK hinsichtlich dem Schutz der biologischen Vielfalt optimiert.
Ablauf: Das Projekt gliedert sich in einen landschaftsplanerischen (Teil 1) und einen ökologischen Teil (Teil 2). In Teil 1 werden die historische Entwicklung und Landschaftsgegebenheiten betrachtet. Dabei steht die Betrachtung biotischer und abiotischer Schutzgüter im Vordergrund und es wird eine SWOT-Analyse durchgeführt. Zur Zielformulierung wird ein Landschaftsentwicklungskonzept entwickelt. In Teil 2 erfolgt eine Kartierung von Pflanzen und Tieren, basierend auf eigener Feldarbeit und Datenbanknutzung. Es werden Habitatansprüche entlang des Lebenszyklus beschrieben, und das Landschaftsentwicklungskonzept wird an die Bedürfnisse der Zielarten angepasst. Abschließend sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität für die Zielarten vorgeschlagen werden, die mit den anderen Zielen der Landschaftsplanung im Einklang steht.
Thema und Zielsetzung: Das Projektgebiet erstreckt sich vom Tertiärhügelland nördlich Freisings bis in das Ampertal, zwischen der A92. Das Projektgebiet ist nicht nur wichtig für die Naherholung, sondern auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Durch Urbanisierung, intensive Landnutzung und hydromorphologische Eingriffe hat sich die Landschaft stark verändert. Ziel ist es, die vielfältigen landschaftsplanerischen Aspekte dieses Gebiets zu erfassen, die Stärken, Schwächen, Potenziale und Risiken des Untersuchungsgebiets zu verstehen und ein Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) für eine nachhaltige zukünftige Entwicklung zu formulieren. Unter besonderer Berücksichtigung von Zielarten wird das LEK hinsichtlich dem Schutz der biologischen Vielfalt optimiert.
Ablauf: Das Projekt gliedert sich in einen landschaftsplanerischen (Teil 1) und einen ökologischen Teil (Teil 2). In Teil 1 werden die historische Entwicklung und Landschaftsgegebenheiten betrachtet. Dabei steht die Betrachtung biotischer und abiotischer Schutzgüter im Vordergrund und es wird eine SWOT-Analyse durchgeführt. Zur Zielformulierung wird ein Landschaftsentwicklungskonzept entwickelt. In Teil 2 erfolgt eine Kartierung von Pflanzen und Tieren, basierend auf eigener Feldarbeit und Datenbanknutzung. Es werden Habitatansprüche entlang des Lebenszyklus beschrieben, und das Landschaftsentwicklungskonzept wird an die Bedürfnisse der Zielarten angepasst. Abschließend sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität für die Zielarten vorgeschlagen werden, die mit den anderen Zielen der Landschaftsplanung im Einklang steht.
Inhaltliche Voraussetzungen
keine
Lehr- und Lernmethoden
Das Projekt ist eine intensive planerische und textliche Analyse- und Konzeptarbeit, die durch verschiedene Lernmethoden begleitet wird:
• Input in Form von Vorlesungen zur Landschaftsplanung, Tier- und Pflanzenökologie, Monitoring und ökologische Optimierung;
• Analyse- und Synthesemethoden: Feldexkursionen, Geländeaufnahmen, Kartierungen, Schutzgutanalyse, Kartenstudien, Dokumentenanalyse und SWOT-Analyse;
• Spezifische ökologische Kartierung und Analyse von Habitateigenschaften;
• Planungs- und Entwurfsaktivitäten: Zielsetzung, Entwickeln und Prüfen von Alternativen in einem zyklischen Prozess für die Erstellung eines Landschaftsentwicklungskonzepts und konkreter Planungsmaßnahmen;
• Ausarbeitung von 2–3 ökologischen Maßnahmen zur Unterstützung einer Zielart;
• Vorstellung von Ergebnissen der Projektarbeit in Präsentationen und Kurzberichten;
• Seminare, Workshops und Betreuungen zum Erwerb von wissenschaftlichen und methodischen Kenntnissen sowie Fähigkeiten, die den Projektprozess unterstützen;
• Gruppenarbeit: Rollen- und Arbeitsverteilung.
• Input in Form von Vorlesungen zur Landschaftsplanung, Tier- und Pflanzenökologie, Monitoring und ökologische Optimierung;
• Analyse- und Synthesemethoden: Feldexkursionen, Geländeaufnahmen, Kartierungen, Schutzgutanalyse, Kartenstudien, Dokumentenanalyse und SWOT-Analyse;
• Spezifische ökologische Kartierung und Analyse von Habitateigenschaften;
• Planungs- und Entwurfsaktivitäten: Zielsetzung, Entwickeln und Prüfen von Alternativen in einem zyklischen Prozess für die Erstellung eines Landschaftsentwicklungskonzepts und konkreter Planungsmaßnahmen;
• Ausarbeitung von 2–3 ökologischen Maßnahmen zur Unterstützung einer Zielart;
• Vorstellung von Ergebnissen der Projektarbeit in Präsentationen und Kurzberichten;
• Seminare, Workshops und Betreuungen zum Erwerb von wissenschaftlichen und methodischen Kenntnissen sowie Fähigkeiten, die den Projektprozess unterstützen;
• Gruppenarbeit: Rollen- und Arbeitsverteilung.