Prof. Dr. Stephan Pauleit

Prof. Dr. Stephan Pauleit
Lehrstuhlleitung
Technische Universität München
Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung
Tel. +49 (0)8161 / 71 4780
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
Email: pauleit@tum.de
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
- Stadtökologie
- Planung und Governance urbaner grüner Infrastrukturen
- Naturbasierte Lösungsansätze
- Stadtbäume und Urbane Wälder
- Pflanzenverwendung
- Anpassung von Städten an den Klimawandel
Links and Downloads
Aktuelle Lehrveranstaltungen
Kommunikation und Partizipation in der Planung
| Vortragende/r (Mitwirkende/r) | |
|---|---|
| Nummer | 0000000681 |
| Art | Seminar |
| Umfang | 2 SWS |
| Semester | Sommersemester 2026 |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Stellung in Studienplänen | Siehe TUMonline |
| Termine | Siehe TUMonline |
- 21.04.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 05.05.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 19.05.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 02.06.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 09.06.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 16.06.2026 13:30-16:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
- 30.06.2026 13:30-17:30 2.2.EG4, Seminarraum 7b (WZWS07b)
Teilnahmekriterien
Siehe TUMonline
Anmerkung: Anmelden bitte bis 17.04.26
Anmerkung: Anmelden bitte bis 17.04.26
Lernziele
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:
- die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Kommunikationen zu verstehen
- unterschiedliche Kommunikations- und Beteiligungsstrategien mit ihren jeweiligen Methoden und Techniken zu verstehen und kritisch zu diskutieren
- Methoden und Techniken kommunikativer und partizipativer Planung in Projekten der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung einzusetzen
- kritisch Stellung zu nehmen zu ethischen Fragen in Beteiligungsverfahren in der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
- die wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Kommunikationen zu verstehen
- unterschiedliche Kommunikations- und Beteiligungsstrategien mit ihren jeweiligen Methoden und Techniken zu verstehen und kritisch zu diskutieren
- Methoden und Techniken kommunikativer und partizipativer Planung in Projekten der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung einzusetzen
- kritisch Stellung zu nehmen zu ethischen Fragen in Beteiligungsverfahren in der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
Beschreibung
Das Modul besteht aus einer Kombination von Seminarbeiträgen und Vorträgen, verbunden mit Übungen. Die Seminarbeiträge durch die Teilnehmenden und die Vorträge der Lehrenden vermitteln wichtige Grundlagen zu Theorie und Methoden der Kommunikation und Partizipation in der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, etwa zu:
- Kommunikationstheorie & -modelle
- Moral, Ethik und Werte in der räumlichen Planung
- Nachhaltigkeit und Gemeingutorientierung
- Soziale Teilhabe, Mitwirkung und Mitgestaltung
- Partizipationsverfahren und -prozesse
- Informelle und formelle Beteiligungsverfahren
- Moderationstechniken, Verfahrens- und Prozessgestaltung
Die Übungen vertiefen Methoden und Techniken der Kommunikation und Partizipation, etwa zur Analyse von Stakeholdern, Gestaltung von zielgruppenspezifischen Kommunikationsprozessen und -formaten, Moderation, oder auch dem Einsatz von Beteiligungsformaten wie Runder Tisch, World Café, u.a.m.
- Kommunikationstheorie & -modelle
- Moral, Ethik und Werte in der räumlichen Planung
- Nachhaltigkeit und Gemeingutorientierung
- Soziale Teilhabe, Mitwirkung und Mitgestaltung
- Partizipationsverfahren und -prozesse
- Informelle und formelle Beteiligungsverfahren
- Moderationstechniken, Verfahrens- und Prozessgestaltung
Die Übungen vertiefen Methoden und Techniken der Kommunikation und Partizipation, etwa zur Analyse von Stakeholdern, Gestaltung von zielgruppenspezifischen Kommunikationsprozessen und -formaten, Moderation, oder auch dem Einsatz von Beteiligungsformaten wie Runder Tisch, World Café, u.a.m.
Inhaltliche Voraussetzungen
Empfohlen (aber nicht obligatorisch) sind Kenntnisse zu den Aufgaben, Instrumenten und Verfahren von Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, insbesondere erworben in:
- Instrumente der Landschaftsplanung I
- Praxis der Landschaftsarchitektur
- Projekt 3 Ort mit Integrationsleistung Bauleitplanung
- Instrumente der Landschaftsplanung I
- Praxis der Landschaftsarchitektur
- Projekt 3 Ort mit Integrationsleistung Bauleitplanung
Lehr- und Lernmethoden
Die Lehrinhalte werden in Form eines Seminars vermittelt, in dem die Studierenden die Inhalte über Texte für die Kommilitone*innen aufbereiten und in Form von mündlichen Referaten vorstellen. Die Seminarvorträge werden durch Vorträge der Lehrenden ergänzt. Die Inhalte werden anschließend über Diskussionen und zum Teil auch über Übungen vertieft. Zu Beginn des Seminars wird gemeinsam mit den Studierenden durch ein Brainstorming ein Merkmalskatalog zu geeigneten Qualitätsmerkmalen von Kommunikation und Partizipation in der Planung erarbeitet. Am Ende des Seminars wenden die Studierenden das Erlernte auf einen konkreten Beteiligungsfall an und überprüfen, inwieweit die im Laufe des Seminars erarbeiteten theoretischen und methodischen Anforderungen in dem Beteiligungsbeispiel eingehalten wurden. Praktische Rahmenbedingungen, die die Einhaltung der Anforderungen einschränken können, werden diskutiert. Durch diese Kombination von unterschiedlichen Lehrelementen soll ein fundiertes und möglichst gefestigtes Verständnis der Theorie und Methodik von Kommunikation und Partizipation in der Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung gefördert werden.
Studien-, Prüfungsleistung
Die Modulprüfung besteht aus zwei Elementen (entsprechend einer Präsentation mit ergänzendem Bericht):
• Die Vorbereitung für und Teilnahme an einem Rollenspiel (50%). Das Rollenspiel ist eine interaktive, von den Teilnehmer*innen selbst organisierte und moderierte Gruppenarbeit, vergleichbar mit einem öffentlichen Planungsbeteiligungsverfahren. Der individuell zu wertende Beitrag muss deutlich erkennbar und bewertbar sein.
• Eine anschließende schriftliche Reflexion (50%). Der Text sollte aus 1-2 Seiten bestehen und erfolgt auf Basis von vorgegebenen Fragen, die eine Auseinandersetzung über die eigene Erfahrung im Rollenspiel im Bezug auf die wesentlichen Methoden und Theorie von Kommunikation und Partizipation in der Planung erfordern.
In der Prüfung zeigen die Studierenden sowohl in kollektiver synergetischer, als auch in individueller schriftliche Reflexion (Einzelprüfung), dass sie die wissenschaftstheoretischen Grundlagen und die wesentlichen methodischen Elemente von Kommunikation in der Planung und ihre Anwendung in partizipativen Planungsprozessen verstehen, verwenden können und kritisch diskutieren können.
• Die Vorbereitung für und Teilnahme an einem Rollenspiel (50%). Das Rollenspiel ist eine interaktive, von den Teilnehmer*innen selbst organisierte und moderierte Gruppenarbeit, vergleichbar mit einem öffentlichen Planungsbeteiligungsverfahren. Der individuell zu wertende Beitrag muss deutlich erkennbar und bewertbar sein.
• Eine anschließende schriftliche Reflexion (50%). Der Text sollte aus 1-2 Seiten bestehen und erfolgt auf Basis von vorgegebenen Fragen, die eine Auseinandersetzung über die eigene Erfahrung im Rollenspiel im Bezug auf die wesentlichen Methoden und Theorie von Kommunikation und Partizipation in der Planung erfordern.
In der Prüfung zeigen die Studierenden sowohl in kollektiver synergetischer, als auch in individueller schriftliche Reflexion (Einzelprüfung), dass sie die wissenschaftstheoretischen Grundlagen und die wesentlichen methodischen Elemente von Kommunikation in der Planung und ihre Anwendung in partizipativen Planungsprozessen verstehen, verwenden können und kritisch diskutieren können.
Empfohlene Literatur
Müller, A. (2017). Planungsethik: Eine Einführung für Raumplaner, Landschaftsplaner, Stadtplaner und Architekten. Narr Francke Attempto Verlag.
Auf weitere Literatur wird im Rahmen der Lehrveranstaltung hingewiesen.
Auf weitere Literatur wird im Rahmen der Lehrveranstaltung hingewiesen.